Erfolgreiches Webdesign – so geht’s!

Erfolgreiche Webseiten, erfolgreiches Webdesign

Entscheidend für den Erfolg einer Website ist, dass die Strategie, das Design und die Technik miteinander harmonieren!

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Um eine erfolgreiche Website umzusetzen, sollten diese 10 Fragen vorab geklärt sein

Welche Ziele soll die Website erfüllen (Kundengewinnung, informieren, verkaufen)?

Welche Funktionen soll die Website abdecken (Blog, Shop, Loginbereich, Sprachen, visuelle Besonderheiten usw.)?

Wer gehört zur Zielgruppe (Interessen, Alter, Bedürfnisse, Probleme)?

Welches CMS ist das Richtige?
Siehe Punkt 2.

Wie sieht die Seitenstruktur aus (welche Inhalte sollen vermittelt werden)? Siehe Punkt 3.

Woher kommen die Texte und Bilder sonstige Inhalte (Content) welche auf das Zielpublikum zugeschnitten sind?

Was ist punkto SEO  und Barrierefreiheit zu beachten (siehe Punkt 4)?

Wie lautet die URL und ist diese noch frei?

Welche Wirkung soll das Webdesign auf die Besucher:in  haben? Besteht ein Corporate Identity? Siehe Punkt 5.

Wer macht die Web-Umsetzung?
Agentur:
Vorteile: Zeitersparnis, Expertise, aktuelles Wissen, Supportgarantie
Nachteile: Initialkosten
Eigenhändig:
Vorteile: Geringe Initialkosten
Nachteile: Zeitaufwand, mangelndes Fachwissen, nur Online-Support

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Wahl des CMS (Content-Management-System)

Bedenke, einmal mit der Website angefangen, ist es sehr aufwändig auf ein anderes System zu wechseln. 

Bei der Wahl eines Content-Management-System (CMS) ist massgebend:

  1. Anwendung/Benutzerfreundlichkeit
  2. Flexibilität & Designfreiheit
  3. Support
  4. Sicherheit (Updates & Backups)
  5. Kosten

WIX

Mein Favorit, wenn es sehr gut und günstig sein soll. Marktanteil: **

  • Anwendung: Einfach bis fortgeschritten
  • Flexibilität & Designfreiheit: (fast) alles möglich
  • Support: Online oder persönlich bei der Web-Agentur
  • Sicherheit: Updates & Backups/Sicherheitskopie durch CMS 
  • Kosten: WIX Pakete (CORE reicht), evt. Erweiterungen plus URL.

WordPress (Pagebuilder Elementor)

Für skalierbare Webprojekte mit komplexen Funktionen und stetigem Ausbau. Marktanteil: ***

  • Anwendung: Einfach bis fortgeschritten
  • Flexibilität & Designfreiheit: Alles ist möglich (Zukauf von Plugins)
  • Support: Online oder persönlich bei der Web-Agentur
  • Sicherheit: Eher wartungsintensiv da regelmässige WordPress-Updates (aus Sicherheitsgründen) und Backups nötig sind. Auch die verwendeten Plugins sollten auf dem aktuellen Stand gehalten/getestet werden.
  • Kosten: WordPress ist gratis. Dazu kommt: WordPress-Gesamtinstallation, Pagebuilder, Plugins, Sicherheitsupdates und -backups, Hosting plus URL. 

Jimdo

Einfache und eingeschränkte Anwendungsmöglichkeiten. Marktanteil: *

  • Anwendung: einfach
  • Flexibilität & Designfreiheit: beschränkt
  • Support: Online oder persönlich bei der Web-Agentur
  • Sicherheit: Updates durch CMS. Achtung, keine Backups/Sicherheitskopie möglich!
  • Kosten: Jimdo Pakete (START reicht), Hosting plus URL.

Meine CMS-Tipps beruhen auf Praxiserfahrungen und schliessen deshalb «nur» drei von vielen CMS ein. 

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Website-Struktur planen und Übersicht gewinnen

Wenn Punkt 1 und 2 erfüllt sind, geht es an die Planung der Website mittels Seitenstruktur.

 

Was ist beim Planen der Website-Struktur zu berücksichtigen?

  • Logische Navigation
  • Flache Hierarchien
  • Keywords
  • Erweiterungsfähigkeit
  • Desktop-/Mobile-Darstellung

Es lohnt sich, die Seitenstruktur vor Beginn des Web-Umsetzung zu testen!

Webdesign-Seitenstruktur-Muster
Muster einer Website-Struktur
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Was bedeutet «barrierefreies Webdesign»?

Die WCAG 2 sind die international anerkannten Richtlinien für barrierefreie Webinhalte und  werden vom WC3 entwickelt. 

Die WCAG basieren auf vier Prinzipien:

Punkt 1: Wahrnehmbar (Perceivable)

  • Inhalte müssen so präsentiert werden, dass sie wahr genommen werden können
  • Nicht-Text-Inhalte müssen müssen durch Text wahrnehmbar sein
  • Darstellung muss anpassbar sein
  • Vorder- und Hintergrund klar abheben

Punkt 2: Bedienbar (Operable)

  • Über die Tastatur müssen alle Funktionen erreichbar sein
  • Genug Zeit um die Inhalte zu nutzen
  • Keine Inhalten, die Anfälle auslösen können
  • Orientierung mit Navigationshilfen

Punkt 3: Verständlich (Understandable)

  • Lesbare und verständliche Texte 
  • Inhalte müssen vorhersehbar erscheinen und sich konsistent verhalten
  • Hilfe zur Fehlervermeidung und bei der Eingabe 

Punkt 4: Robust

  • Kompatibel mit diversen Browsern und assistiven Technologien
  • Standardkonformer Code
  • Normgerechte Auszeichnung von Struktur und Bedeutung

Warum ist ein barrierefreies Webdesign wichtig?

  • Ab 28. 6. 25 Pflicht in der EU
  • Schweiz: Das Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) stellt folgende Informationen zu den regulatorischen Rahmenbedingungen im Bereiche Accessibility zur Verfügung: Nationale Rahmenbedingungen – ADIS
  • Suchmaschinenoptimierung – Crawler interpretieren die semantische Seitenstruktur besser
  • Bedienbarkeit – für alle Nutzer:innen einfacher 
  • Digitale Anteilnahme – ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung ist auf barrierefreie Websites angewiesen
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Das Webdesign und die Website-Entwicklung

Beim Webdesign kommen nun die Farben, Formen und Web-Schriften ins Spiel. Harmonisch aufeinander abgestimmt und visuell klar strukturiert wird die Gebrauchstauglichkeit (User Experience) und die Zielgruppe berücksichtig sowie die Barrierefreiheit gewährleistet. Ist ein Corporate Identity vorhanden, lehnt sich das Webdesign natürlich da an. 

Ich empfehle dir, zuerst eine Web-Musterseite (Prototyp) zu bauen um zu testen!

A)  Um das Webdesign wirken zu lassen und um bei der Zielgruppe eine Meinung einzuholen (sprechen die Bilder und das Wording an, gefallen die Farben/Formen)?

B) Um Schwächen bei der Website punkto Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit frühzeitig zu bemerken.

C) Um das responsive Webdesign auf allen Endgeräten (Mobile, Tablet, Laptop, Desktop) zu testen.

Wurden die Tests erfolgreich abgeschlossen und das Webdesign ist finalisiert, geht es an die Gesamtumsetzung der Website.

Tipps «erfolgreiche Website»

  • Bei der Wahl des CMS darauf achten, dass der Support und die Sicherheit gewährleistet sind.
  • Das Webdesign soll die Zielgruppe und deren Bedürfnisse ansprechen (und nicht die eigene Gestaltungsvorlieben in den Vordergrund stellen).
  • Für einen professionellen Webauftritt macht es sich bezahlt, eine Webagentur zu beauftragen damit alle Anforderungen gewährleistet sind.
  • Darauf achten, dass die Adminrechte bei Dir sind.
  • Nach Fertigstellung sollte die Website selber bewirtschaftet werden können (keine Abhängigkeit zu Agentur/Anbieter).